Sportereignisse


Allgemein und Nouvelles de Paris und SportereignisseMontag, 31. Oktober 2005

Dienstag, 18.10.2005

Am Vormittag war ich ganz brav in die Uni gegangen und am Nachmittag habe ich das Skript von “Processus stochastiques” ein wenig durchgearbeitet.
Für den Abend hatte Roman, ein Kumpel von Vincent, Freikarten für das Basketballspiel “Racing Basket Paris – Nancy” besorgt. Romans Vater arbeitet im Pariser Rathaus und er hat dort 3 Karten für dieses Spiel geschenkt bekommen, die er an uns weitergegeben hat.

VincentRoman

Das Spiel war ziemlich gut und abwechslungsreich und obwohl Paris zur Halbzeit mit 20 Punkten geführt hatte, verloren sie am Ende mit 67:83.
Treffer!Endstand

Leider war die Halle bei weitem nicht ausverkauft und die Stimmung nicht sonderlich gut. Vincent erklärte mir, dass sich die Basketballbegeisterung in Paris eher in Grenzen hält, da die Mannschaft nur durchschnittlich gut sei und Paris auch sporttechnisch viele andere Möglichkeiten biete. Nichtsdestotrotz hat es mir gut gefallen ein Spiel aus der ersten französischen Basketballliga zu sehen.
CheerleadersFreiwurf
Auszeit3 Punkte von Parker (Bruder von Toni Parker)
VincentIch

Im Anschluss daran sind wir drei nach Montmartre gefahren und in die “Bar de la Lune” gegangen. Der Bierpreis ist dort für pariser Verhältnisse erstaunlich niedrig, ein halber Liter kostet nur 3,40 Euro – für Paris ist das wirklich spottbillig.
Roman in der Bar de la Lune
In dieser Bar haben wir so einige Engländer (und vorallem Engländerinnen) kennengelernt. Diese hatten von ihrem Studium aus eine Reise nach Paris unternommen und an diesem Tag ihren Abschied gefeiert, denn am nächsten Tag ging’s für sie wieder nach Hause. Da eine von ihnen auch noch Geburtstag hatte, waren die alle ziemlich lustig drauf und wir hatten auch unseren Spaß mit ihnen.
Vincent brachte mich gegen 2 Uhr nach Hause.

Allgemein und Nouvelles de Paris und SportereignisseSonntag, 30. Oktober 2005

Diese Woche habe ich mal ein wenig die Sportmöglichkeiten (eigentlich nur Fußball) ausgetestet. Am Montag bin ich mit Javi, ein Spanier, der in Torcy wohnt, zum Hochschulsport Fußball gegangen. Leider fanden die zwei Stunden auf einem Sandplatz statt, der nicht sonderlich angenehm zu bespielen war.
Es waren etwa 24 Leute (vielleicht sogar mehr) da und wir machten die vollen zwei Stunden ein Spiel, wobei die Mannschaften total unausgeglichen waren – wir gewannen 6:0. Wirklich begeistert hat uns das Fußballspielen dort nicht, aber man konnte es aushalten.
Deshalb gingen Javi, Miklos (Ungar aus Torcy) und ich zum Training des Fußballvereins in Lognes. Dort gab es über 40 Personen und mitunter riesige, kräftige Afrikaner, gegen die es nicht sehr angenehm zu spielen war. Auf jeden Fall war das Training ziemlich hart, denn es wurden einige Kraft- und Laufübungen gemacht.
Nach dem Training wurden uns drei Neuen Formulare in die Hand gedrückt, die wir ausfüllen sollten, wenn wir dem Verein beitreten wollten. Wir haben uns aber überlegt, dass wir nicht Mitglieder beim FC Lognes werden wollen, denn dann hätten wir jeden Sonntag Spiele und diesen Tag werden wir meistens für Ausflüge nach Paris und Umgebung nutzen. Stattdessen werden wir häufiger zum Unifußball gehen, obwohl wir vom Hochschulsport ja nicht so begeistert waren.
Am Donnerstag waren Diego und ich mit Inigo und Gloria joggen. Wir liefen bis zum Schloss “Château-de-Champs-sur-marne” und zwar in wirklich schnellem Tempo. Gloria ist absolut fit, sie hat mir gesagt, dass sie in Spanien viermal pro Woche Joggen geht und jeden Tag Sport macht – das hat man gemerkt
Die Abende dieser Woche waren relativ ruhig, am Mittwoch haben wir (die Lognes-Leute) uns zusammengesetzt und ein ruhiges Bierchen getrunken. Hollemann, den ich am Donnerstag mit zum Bahnhof begleitete, war auch mit dabei, denn er hat von Mittwoch auf Donnerstag bei Sonja übernachtet. Er war am Samstag abend angekommen und hatte die meiste Zeit bei einer Freundin in Paris verbracht.

HollemannHollemann mit seiner französischen Bekannten

In der Uni ist nichts Besonderes passiert, Donnerstag hatten wir aber das erste Mal Sprachkurs und der hat mich wirklich begeistert. Die Professorin ist absolut spitze, lustig und man lernt sehr viel bei ihr. Das Niveau des Sprachkurses ist wirklich hoch, denn unter den 14 Leuten sind 2 Marrokanerinnen, die fast perfekt Französisch sprechen, der Rest ist auch gut.

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