Sportereignisse


Allgemein und Nouvelles de Paris und SportereignisseMontag, 3. April 2006

Sonntag, 02.04.2006

Amandine, eine Studienkollegin von Daniel, hat für ihre Freundin Annabelle, Daniel, sich und mich vier Eintrittskarten für ein Fußballspiel im Parc des Princes besorgt. Es standen sich der Tabellenachte Paris Saint Germain und der Tabellenzweite FC Girondins de Bordeaux gegenüber. Parc des Princes
Amandine und Annabelle Ich, Daniel und Amandine als PSG-Anhänger

Das Spiel vor 42 000 Zuschauern begann sehr gut, Paris ging nach nur 6 Minuten durch den wohl bekanntesten Spieler auf dem Feld, Pauleta, mit 1:0 in Führung. Obwohl Paris in den folgenden Minuten die spielbestimmende Mannschaft war, gelang Bordeaux in der 22. Minute der Ausgleich durch Perea Valencia.

Stadion von innen Daniel, Amandine und Annabelle
Feuerwerkskörper im Stadion PSG-Fahne
Amandine PSG-Block

Jedoch ließ sich der PSG davon nicht beirren, machte weiter Druck und erhielt nach einem Foul im Strafraum an Pauleta einen Elfmeter. Wie man im Bild unten deutlich erkennen kann (hahaha) ließ sich der Portugiese die Chance nicht entgehen und brachte die Hausherren erneut in Front.

Vorbereitung auf den Elfmeter Pauleta verwandelt den Elfer sicher

Paris ruhte sich aber nicht auf der Führung aus, sondern machte weiterhin das Spiel. In der 42. Minute konnte erneut Pauleta den Vorsprung zum 3:1 ausbauen.

PSG-Fans zufrieden zur Halbzeit Noch ein PSG-Fan

In der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin, es gab leider nur noch sehr wenige Chancen. Paris musste ja nichts mehr machen und bei Bordeaux wollte an diesem Abend einfach nichts gelingen.

Amandine und Annabelle Leerer Prinzenpark
Ich, Amandine und Daniel

Im Anschluss an das Match waren Daniel, Amandine, Annabelle und ich noch in Paris unterwegs, ehe es mit der letzten RER zurück nach Lognes ging.

Allgemein und Nouvelles de Paris und SportereignisseDonnerstag, 9. März 2006

Sonntag, 05.03.2006

Heute war der Tag gekommen, an dem der Halbmarathon von Paris 2006 stattfinden sollte. Die letzten Wochen war ich häufig joggen, um für den Lauf vorbereitet zu sein. Leider hatte ich seit einigen Tagen eine Erkältung rumgeschleppt, so dass ich in der letzten Woche nicht mehr trainieren konnte.
Meinen Wecker hatte ich auf 7 Uhr gestellt, damit ich vor dem Lauf, der um 10 Uhr gestartet wurde, noch kräftig frühstücken konnte und etwas Zeit zum Verdauen hatte. Costa und Sarah, die zu diesem Zeitpunkt zu Besuch waren, ließ ich weiterschlafen.
Mit Javi, der auch am Halbmarathon teilnahm, traf ich mich an der RER-Station in Lognes. Wir fuhren mit der RER nach Vincennes, wo der Halbmarathon startete. Diego (auch im Starterfeld) und Markus, der uns seelisch beistand, erwarteten uns dort schon.
Nachdem wir uns umgezogen und aufgewärmt hatten, erfolgte um 10 Uhr der Startschuss.
Die Strecke führte, ausgehend vom Château de Vincennes, über den Place de la Nation, den Place de la Bastille, vorbei am Hôtel de Ville, auf die Ile-de-la-Cité, zurück nach Vincennes.

Strecke des Halbmarathons

Jeder Kilometer war durch ein großes Schild markiert, außerdem spielte vor jeder Kilometermarkierung eine Band. Insgesamt waren 22000 Läufer am Start.

Mein Ziel war es, die 21,1 Kilometer in unter 2 Stunden zu laufen. Am Anfang fühlte ich mich sehr gut und begann deshalb etwas zu schnell. Für die ersten 10 Kilometer brauchte ich nur knapp über 45 Minuten, dann merkte ich, dass meine Kräfte mehr und mehr schwanden. Ab Kilometer 15 ging es mir ziemlich schlecht, jedoch gab ich nicht auf und biss bis zum Ziel die Zähne zusammen. 1 km vor dem Ziel

Mit einer Gesamtzeit von 1:47:13 h erreichte ich erschöpft das Ziel und belegte damit den 7192. Platz. Im Ziel wurde jedem Teilnehmer eine Medaille geschenkt.
Der Sieger benötigte für die Strecke 1:00:45 h. Javi wurde in der super Zeit von 1:25:32 h 753. Diego erzielte mit einer Zeit von 1:56:50 h den 11126. Platz.

Javi, la machine courante Diego, der Showman

Nach dem Rennen und etwas Regenerationszeit humpelten Javi und ich zur RER-Station, um zurück nach Lognes zu fahren.
Fazit:
Es war wirklich eine tolle Erfahrung einmal an einem Halbmarathon teilzunehmen. Die Atmosphäre war super, die Stimmung sehr gut und das Wetter hielt zum Glück auch aus. Trotzdem war ich im Ziel aufgrund der Erschöpfung froh, dass es vorbei war! Wenn ich mir überlege, dass das erst die Hälfte eines Marathons war….

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