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Allgemein und Besucher und Nouvelles de ParisFreitag, 30. Juni 2006

Chris und Marina erzählen von ihrem Paris-Besuch bei mir:

Donnerstag, 22.06.06

Der Abflug nach Paris erfolgte früh morgens um 7.05 Uhr am Nürnberger Flughafen mit einem Flieger von „Air Berlin“. Nach ca. 60 Minuten Flugzeit landeten wir gut auf dem Flughafen „Charles de Gaulle“ in Paris.
Dort empfing uns gleich Daniel, der Bekannte von Florian, und brachte uns dank des Pariser U-Bahnnetzes auf dem kürzesten Weg nach Lognes. Wir stellten die Koffer in Florians Zimmer, das uns gut gefiel und sehr sauber und aufgeräumt war ;-) (Lob an dieser Stelle!), ab. Nach kurzer Erholung schließlich wollten wir Paris nun auf eigene Faust erkunden.
Mit eigens von Flo detailliert ausgearbeiteten Sightseeing-Vorschlägen und dem überlebenswichtigen RER-Fahrplan stiegen wir in Châtelet-les-Halles aus und besichtigten das Forum les Halles, die Bourse du Commerce, die Kirche Saint Eustache und liefen entlang der Seine Richtung Ile-de-la-Cité.

Chris erkundet ParisSaint Eustache

Marina vor einem DenkmalChris verschafft sich gleich mal einen Überblick von Paris

Wir überquerten die romantisch gelegene Seine über die Pont Neuf und die Pont des Artes, auf der man Kunstwerke/Malereien bewundern konnte. Schließlich staunten wir noch vor Notre Dame über die Größe und Bauweise der Kirche im Herzen von Paris.

Marina auf der Pont des ArtesMarina und Chris vor dem Institut de France
Chris und Marina vor Notre Dame

Nach kurzer Überlegung entschieden wir uns das berühmteste Wahrzeichen Paris` zu erklimmen, den Eiffelturm. Zu Fuß stiegen wir sportlich motiviert bis zur 2. Plattform (668 Stufen) hinauf und genossen den herrlichen Ausblick über Paris. Der Eiffelturm

Marina beim Erklimmen des EiffelturmsMarina und Chris auf dem Eiffelturm
Ausblick auf das Champs du MarsTrocadero und Seine vom Eiffelturm aus

Anschließend aßen und tranken wir in einer Brasserie nahe des Eiffelturms, wo wir zum ersten Mal mit den Pariser Preisen konfrontiert wurden. Für eine Cola (0,4 l) verlangte man uns 7,50 € ab, was aber nach dem harten Aufstieg von Nöten war ;-) Dafür schmeckte das Essen richtig gut und wir konnten uns gut stärken.

Stärkung nach EiffelturmbesteigungMarina mit einer Cola

Danach fuhren wir zum Triumphbogen am Platz Charles de Gaulle und liefen die Prachtstraße Champs-Elysées auf und ab. Ich träumte dabei schon vom glorreichen Einzug Jan Ullrichs in knapp einem Monat, doch wie diese Geschichte ausging, weiß ja mittlerweile bekanntlich jeder… :-(

Marina und Chris auf der Champs Elysées

Um 18 Uhr waren wir mit Florian, der am selben Tag noch hart für ein gelungenes Praktikumsende bei IFP arbeitete, im modernen Geschäftsviertel La Défense verabredet. Dort zeigte uns Flo die Wolkenkratzer und führte uns ebenso über den beeindruckenden Platz unterhalb des Grande Arche.

Chris und ich in La DéfenseWolkenkratzer von La Défense

Marina und ich in La Défense

Den Abend ließen wir, nun schon ziemlich geschafft, im Quartier Latin ausklingen, wo wir in einer Kneipe zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem Nationalgetränk Cidre und den französischen Crêpeskreationen machten.

Chris und ich vor der Fontaine von Saint MichelChris und Marina probieren Cidre

Crêpes mit Ananas, Sahne und Schokolade



Freitag, 23.06.06

Am Freitag fuhren wir gut ausgeschlafen mit Metro und RER nach Versailles, um uns das Prachtschloss Ludwigs XIV. und die weltbekannten, sorgvoll angelegten Gärten anzuschauen. Mit einer kleinen Bummelbahn erkundeten wir das weitläufige Gelände und sahen uns die Museen Petit Trianon, Grand Trianon und den Grand Canal an, an dessen Ufer wir kurze Zeit ausspannten. Der Grand Canal bedeckt unglaubliche 23 Hektar und hat einen Umfang von 6 Km.

Marina und Chris in VersaillesChris und Marina in Versailles

Da es an diesem Tage sehr warm war und die Sonne schien, wollten wir uns die Erkundung der Außenanlagen nicht zu Fuß antun. Die Innenanlagen wie z.B den Spiegelsaal kannten wir beide schon aus vorherigen Paris-Aufenthalten. Zudem waren an diesem Tage sehr viele Touristen unterwegs und wir hätten ewig anstehen müssen, um Eintritt in das Schloss zu bekommen.
Marina in VersaillesMarina macht eine kurze Pause
Chris hält ein kleines NickerchenGarten und Brunnenanlagen von Versailles

Nachdem wir ausführlich Gärten, Brunnen und den Kanal bestaunt hatten, stärkten wir uns im Ort Versailles bei einem McDonalds, der richtig groß angelegt war. Wir fuhren zurück nach Paris und verbrachten den übrigen Nachmittag im Jardin du Luxembourg, dem wohl bekanntesten Park von Paris, und bewunderten den schönen Palais du Luxembourg. Es war interessant die verschiedensten Personen zu sehen, wie sie entweder Boule spielten, Pläuschchen hielten oder einfach ein Nickerchen machten, getreu dem Motto „Sehen und gesehen werden“.
Marina im Jardin de LuxembourgChris im Jardin de Luxembourg

Danach stand der Besuch des berühmten Museums Louvre an. Flo musste leider noch länger arbeiteten, so machten wir uns allein auf den Weg die berühmten Skulpturen und Gemälde zu besichtigen und im Sinne der Kunst zu betrachten. Höhepunkte waren die Gemächer Napoleons III, die Mona Lisa von Leonardo da Vinci und die römischen Kaiserbürden, anhand derer ich mich an den Lateinunterricht zurückerinnert fühlte.
Marina mit der Métro auf dem Weg zum LouvreDas Versteck des heiligen Grals im Louvre
Chris vor der Louvre-PyramideMarina vor der Louvre-Pyramide
Marina zwischen den SkulpturenChris zwischen den Statuen

Dann kam schließlich Florian und holte uns am Louvre bei der Pyramide ab. Wir liefen zum Place de Charles de Gaulle und fuhren den Arc de Triomphe per Aufzug hinauf. Von dort aus hatte man nochmals eine herrliche Aussicht auf die Metropole.

Marina und ich vorm Jardin des TuleriesJardin des Tuleries
Marina und Chris im Jardin des TuleriesMarina und ich beim Stärken
Marina und Chris am Place de la ConcordeChris und ich auf der Champs-Elysées

Am Grab des unbekannten Soldaten hielten wir kurz inne, bevor wir von einem Flo gut bekannten , schön gelegenen Platz (Trocadero) nochmals Ausschau auf den hell erleuchteten Eiffelturm bekamen.

Chris vor einem teueren Hotel am Place de la ConcordeMarina und Chris vorm Arc de TriompheEiffelturm bei Nacht

Mit der U-Bahn fuhren wir, auch schon mit freudigem Ausblick auf den nächsten Tag (Achtelfinalspiel der Deutschen Mannschaft gegen Schweden) nach Lognes zurück, wo Flo und ich (eigentlich schon bettreif) uns noch mit Tabellen und Formeln in Excel beschäftigten, die Florian für seinen Praktikumsbericht über iterative Verfahren brauchte.

Samstag, 24.06.06

Marina und ich beim Frühstücken vor dem 3. TagMarina und ich beim Warten auf die RER

Am 3. Tag in Paris fuhren wir zunächst nach Châtelet les Halles, wo wir kurz durch das Einkaufszentrum schlenderten. Die Sightseeing Tour führte uns sodann zum Centre Pompidou, wo es auf dem Vorplatz asiatische Musiker und einen Komiker zu bestaunen gab, zum Strawinsky Brunnen und geradewegs zum Hôtel de Ville, dem Rathaus von Paris.

Die zwei nicht mehr ganz Unschuldigen an der Fontaine des InnocentsChris und Marina am Strawinsky-Brunnen

Asiatische Musiker am Centre PompidouPlace de l'Hôtel de Ville

Anschließend ging es weiter zur Ile-de-la-Cité, wo ich mir in einem kleinen Souvenirladen voller Vorfreude das offizielle Tour de France 06 T-Shirt kaufte (im Nachhinein betrachtet ein Fehler…).
Bevor wir uns die Kathedrale Notre Dame an (diesmal auch von innen) ansahen, machten wir einen Abstecher in einen Pariser Puma Shop, in dem sich Flo noch schnell ein Deutschland T-Shirt für das anstehende und sehnsüchtig erwartete Spiel am Abend Deutschland – Schweden kaufte.

Ich mit meinem neuen Deutschland-ShirtIch, Marina und Chris auf der Seine

Notre DameIch, Chris und Marina vor Notre Dame2:0 - mit dieser Prognose sollte Chris für das Spiel Deutschland-Schweden Recht behalten

Marina und ich am SeineuferChris und ich in Deutschland-Outfits

Nachdem wir die Rosenlinie – spätestens bekannt seit „Sakrileg“ von Dan Brown – in der Kirche Saint Sulpice entlang gelaufen waren, kamen wir auf dem Weg zu unserem wichtigsten Ziel, der australischen Sportsbar, zufällig an einer Schwulen- und Lesbenparade vorbei. Ende der Rosenlinie in Saint Sulpice

Schwulen- und LesbenparadeAuf dem Weg zur Australien Sportsbar vorbei am Pantheon

In der Bar angekommen, verfolgten wir das Achtelfinalspiel mit einigen auf eine deutsche Niederlage hoffenden Franzosen auf einem großen LCD-Fernseher und waren richtig begeistert von der starken Leistung der deutschen Mannschaft. In bester Stimmung ging es nach Spielende, einen kleinen Blick auf das Pantheon erhaschend, weiter nach Montmartre.

Deutschland, Deutschland,...Chris unterstützt zusammen mit dem Besitzer der Australien Bar das deutsche Team
Chris, Daniela, ich und Daniel beim Deutschland-SpielDas Pantheon

Der Hügel Montmartre ist die höchste Erhebung von Paris. Bei herrlichem Ausblick ließen wir uns auf den Treppen vor der Kirche Sacré Coeur Baguette und Wein schmecken. Wir gesellten uns zu einigen deutschen Fans, mit denen wir Fangesänge anstimmten, die von Flos penetranter Tröte unterstützt wurden. Man kann fast sagen, dass der bekannte Hügel für einen Abend von begeisterten deutschen Fans eingenommen war. Die Atmosphäre war sehr beeindruckend, v.a. als es zu dämmern begann.

Sacré CoeurAusblick von Montmartre
Musiker auf den Stufen vor Sacré CoeurEinige Leute vor Sacré Coeur
Marina und Chris auf den Stufen von Sacré CoeurIch, Marina und Chris bei Sacré Coeur

Gegen 22:30 Uhr sind wir, am Place du Tertre vorbei, weiter zum Rotlichtviertel von Pigalle und gelangten zum berühmten Wahrzeichen Moulin Rouge (=die rote Mühle).

Place du TertreChris und ich vor Moulin Rouge

Chris und Marina vor Moulin RougeChris in Montmartre bei Nacht

Gegen 0 Uhr kehrten wir schließlich gutgelaunt und mit gewissem Stolz auf unsere Kicker mit der RER zurück nach Lognes, wo wir tot ins Bett bzw. auf die Matratze am Boden fielen.

Sonntag, 25.06.06

An diesem Morgen, unserem letzten Tag in Paris, regnete es leider stark, so dass wir bis ca. 13 Uhr die Zeit in Flos Zimmer verbrachten. In der Zwischenzeit hatten wir unsere Koffer gepackt und die Pressekonferenz der deutschen Nationalmannschaft angeschaut. Ich beim Surfen am Sonntag Morgen

Am frühen Nachmittag machten wir uns samt Gepäck auf zum „Gare du Nord“.

Marina und Chris mit Gepäck am BahnhofMarina und Chris vor der Abreise

Chris und ich warten auf die RER in LognesRER-Station in Lognes

Am Bahnhof angekommen, sperrten wir unser Gepäck in einem Schließfach ein und fuhren weiter nach Montparnasse. Dort genossen wir vom Tour de Montparnasse noch einmal einen herrlichen Blick über Paris und liefen die schöne Rue Daguerre ab.

Chris und ich am Tour de MontparnasseMarina am Tour de Montparnasse
Ein schönes Abschlussphoto am Tour de MontparnasseNoch ein schönes Abschlussbild

Zum Abschluss unseres Paris Aufenthalts aßen wir bei einem guten Italiener eine leckere Pizza und tranken italienischen Wein. Um 21:30 Uhr verabschiedeten wir uns am Flughafen Charles de Gaulle von Flo, dem noch zwei harte, arbeitsintensive Tage blühten. Leider konnten wir aufgrund schlechten Wetters in Deutschland erst gegen 1 Uhr nach Nürnberg abfliegen.
Dort landeten wir, mit vielen schönen Eindrücken von Paris im Hinterkopf, am Nürnberger Flughafen, wo wir noch einige enttäuschte Oranje-Fans trafen, die gerade das Achtelfinalspiel gegen Portugal verloren hatten. Abgeholt wurden wir spät nachts von unserem Pafi.

Allgemein und Besucher und Nouvelles de ParisMontag, 19. Juni 2006

Katha, Christian und Paul berichten von ihren Erlebnissen und Eindrücken ihrer Tage in Paris:

Donnerstag, 01.06.2006

Punktlich um 20 Uhr setzte unsere Germanwings-Maschine auf dem Flughafen Charles-De-Gaulle auf. “Paris wir kommen” – dachten wir zumindest. Ein herrenloses Gepäckstück auf der Toilette brachte das Treiben auf dem Flughafen zum Stehen. Nach unedlich langer Wartezeit bei der Gepäckausgabe rückte eine Spezialeinheit des französischen Militärs mitsamt Bombenentschärfungskommando (“Déminage”) an, um den mit Dreckwäsche gefüllten Koffer aus der Gefahrenzone zu befördern. Nach ca. 2 Stunden Wartezeit setzten sich die Bänder der Gepäckausgabe wieder in Bewegung. Hastig rafften wir unsere sieben Sachen zusammen und sagten uns nochmals: “Paris, wir kommen!”

Um ca. 23 rasten wir bei den Noisy Champs vorbei und erreichten endlich unser Ziel: Lognes.
Der kleine Chinese um die Ecke, der unsere hungrigen Mägen füllen sollte, hatte nun leider geschlossen. Zum Glück haben wir Franken immer ein Frankonia-Notfall-Set dabei. Dieses bestand diesmal aus einem lieben 5 Liter Kulmbacher Edelherb Fässle, 27 Bratwürsten und 400g Sauerkraut. Das Essen haben wir dann mit Thomas und Daniel (zwei Freunden vom Flo) verspeist.

Freitag, 02.06.2006

Als fleißige Touris sind wir am nächsten Morgen bereits um 7h aufgestanden um schließlich als Erste die Stufen zum Eiffelturm hinaufzusteigen, um bei weltbestem Wetter die Aussicht auf Paris zu bewundern.
Im Anschluss haben wir erst einmal unser Metro-RER-Wochenticket ausgenutzt. Vesailles sollte unser nächstes Zeil sein. Wir kramten also unser bestes Schulfranzösisch hervor und fragten einen Ortskundigen nach dem schnellsten Weg nach Versailles. “Mensch Leute stellt euch doch nicht so an! Steht doch alles auf dem Metro Plan. Ihr müsst doch einfach bis Porte de Versailles. Dann steht ihr direkt davor.” Klingt gut, war aber nicht so. Bis wir dann tatsächlich vorm Schloss standen, haben wir viele Metro-Linien kennengelernt und wissen jetzt bestens übers Pariser Schienennetz Bescheid.
Dann sind wir durch den kleinen Schlosspark strawenzelt und haben uns direkt vorm Grand Canal auf dem Rasen in der Sonne ausgeruht.Dabei haben wir uns ein wenig mit dem Reiseführer Baedeker (1988) über das Schloss und die Parkanlage informiert. Dadurch haben wir u.a. erfahren, dass die 4 Tugenden einer Königin Treue, Klugheit, Barmherzigkeit und ÜBERFLUSS (?) sind.

Nach einem langen Spaziergang sind wir schließlich mit Sonnenbrand zu La Defénse gefahren. Dort haben wir uns was Leckeres zum Mampfen gekauft und haben uns auf der Treppe vom Grande Arche mit Flo getroffen, der gerade von der Arbeit kam. Paul, Christian und ich unterm Grande Arche

Katha, Paul und Christian am Weg zum Grande ArchePaul, Katha und Christian am Finger von La Défense

Nach einem Rundgang durch das Hochhaus-Ensemble (ein krasser Kontrast zu Versailles) sind wir zum Louvre aufgebrochen, dessen Besichtigung am Freitag-Abend für Personen unter 26 Jahren kostenlos ist. Von der Mona Lisa, der Felsengrottenmadonna (wichtig für die Sakrileg-Leser), einer Ägypten-Ausstellung, der Venus von Milo bis zur Nike von … ist uns nichts entgangen bis auf Albrecht Dürers Selbstportrait, da der Bereich der deutschen Künstler gerade nicht zugänglich war.

Moulin Rouge-Kuh am LouvreChristian, Katha und Paul an der umgedrehten Pyramide im Louvre

Venus von MiloPaul
Christian an StatueKatha und ihre Lieblingsschildkröte

Erschöpft haben wir uns danach bei der “Louvre-Pyramide” niedergelassen und haben die abendliche Stimmung genossen. Ein Streifzug durch die Tulerie und durch ein belebtes Kneipenviertel (Saint-Germain-des-Prés ) führte uns zu einer “sehr günstigen” Épicerie. Dort kauften wir dem gutgelaunten, geschäftstüchtigen Verkäufer/Kellner aber gerne seinen günstigsten Rotwein (6 Euro, war aber unglaublich lecker) ab und ließen den Abend am Ufer der Seine ausklingen.

Weinkauf in der teueren Epicerie


Samstag, 03.06.2006

Nach einem leckeren Frühstück brachen wir etwas entspannter als am Vortag gegen 11 Uhr wieder Richtung Paris-Stadt auf. Im Anschluss an einen kurzen Rundgang durch das Einkaufszentrum bei der RER-Station Châtelet Les Halles besichtigten wir die Kirche Saint Eustache und machten uns dann auf zum Centre Pompidou. Dort genossen wir die Aufführungen von Künstlern. Sexy Gunther und Sexy Heinz ließen sich zudem von einem “sehr witzigen” (lachen hahahaha) Franzosen zeichnen.

Sexy Gunther lässt sich zeichnenAuch sexy Heinz ließ sich karrikatieren

Dann ging es schon weiter zum Hôtel de Ville und dem straffen Zeitplan folgend, weiter zu Notre Dame. Einen Rundgang durch die wunderschöne Kirche im Strom der ganzen Touristen schlossen wir mit einem kurzen Gespräch mit dem Glöckner ab ;-) .

Hôtel de VilleNotre Dame

Ganz in der Nähe ließen wir es uns am Seine-Ufer mit leckerem Baguette, Käse, Äpfeln, Sonne im Nacken und Blasmusik in den Ohren gutgehen. Paul, Katha und Christian am Seineufer

Ein Spaziergang durch das Viertel und an der Seine entlang, führte uns zur Brücke Alexandre III. mit Blick auf den Invalidendom. Nun ging es mit der Métro weiter nach Montmartre, wo wir den steilen Berg, auf dem die Kirche Sacré Coeur steht, erklommen. Wir wurden mit einem Wahnsinnsausblick auf Paris belohnt und auf den Treppen saßen viele Leute, die sich nicht nur vom Ausblick, sondern auch von den Darbietungen verschiedener Künstler beeindrucken ließen. Vor allem ein Fussballkünstler hat sämtliche, auch unsere, Aufmerksamkeit auf sich gezogen, so dass unser straffer Zeitplan in Gefahr geriet.

Fußballartist vor Sacré CoeurEinzeleinlage des Artisten für Katha

Schnell besichtigten wir Sacré Coeur von innen und machten über den Place du Tertre einen Abstecher in ein pulsierendes Afrikanerviertel. Eigentlich wollten wir doch eine CousCousBar besuchen? Nach langem und vor allem ziellosen Umherirren fanden wir auf wundersame Weise unser Ziel. Dort angekommen tranken wir guten Wein, hörten Live-Musik und um ca. 22 Uhr gab es ein kostenloses, aber leckeres CousCous.

Katha, unsere RotweinkennerinChristian beim Couscous-EssenHalber Paul und Stefan, Daniels Kumpel, beim Couscous-Essen

Daniel und ich in der Couscous-Bar

Mit Daniel (“Schlippa”) und seinem Kollegen ging es dann weiter nach Bercy an die Seine. Dort ankert nämlich ein Party Boot. Flo kennt dort zufällig den DJ, so dass wir vergünstigt auf die Party gekommen sind. Flo fühlte sich mit acht Erasmus-Mädels wie im Paradies und wir tanzten und tranken bis tief in die Nacht. Unserem Reiseführer schlugen der Wellengang und das etwas fremdländische Essen zuvor sehr auf den Magen. Nach ein paar kurzen Blicken über die Reeling hat er sich wieder einigermassen erholt und wir machten uns von Deck.

Der endgültige Heimweg konnte erst nach kurzem Warten (>60min) auf die erste RER wieder angetreten werden, so dass wir um halb sieben Uhr morgens totmüde ins Schlaflager fielen.Das etwas sehr chaotische Schlaflager

Sonntag, 04.06.2006

Paul besorgte uns am nächsten Morgen, also so um 12 Uhr, Bagutte und Pain au Chocolat und nachmittags starteten wir die letzte Besichtigungstour. Da es der erste Sonntag im Monat war, war der Eintritt in alle staatlichen Museen frei. Dies nutzten wir, um uns im Centre Pompidou eine moderne Kunstausstellung anzusehen.
Weiter ging es mit der Metro zur Oper, Galerie Lafayette (beide nur von außen zu besichtigen) und zur Kirche Saint Sulpice, die dem Sakrileg-Leser bekannt sein dürfte. Ein Päuschen im Jardin de Luxembourg (wunderschön meint Katha und eigentlich wir alle drei), dann warfen wir noch einen Blick auf das Pantheon. Am Place de la Concorde angekommen, bewunderten wir den Obelisken und das teuerste Hotel von Paris mit sehr edlen Schlitten davor. Zu Fuss entlang der Champs-Elysees ging es zum Arc de Triomphe. Vorher kehrten wir aber noch in einem Fruchtparadies ein, um die nötigen Nährstoffe für einen Aufstieg auf den Bogen zu bekommen.
Oben angelangt, bekamen wir einen Ausblick auf ganz Paris und alle unsere vorherigen Stationen der Reise.
Den Abschluss bildete eine Fahrt zum Trocadero, wo wir noch einmal den leuchtenden Eiffelturm in seiner vollen Pracht bewundern konnten. Von dort nahmen wir auch bunt blinkende Eiffelturm-Modelle mit, die uns auch noch nach vielen Jahren an die Parisfahrt erinnern werden.

Montag, 05.06.2006

Kaum waren wir um 1 Uhr nachts zum Schlafen gekommen, klingelte um 5 Uhr in der Früh der grausame Wecker. Packen und Aufbruch zur RER-Station waren angesagt. Und nun ging alles perfekt, musste ja auch, da wir am Flughafen dann in letzter Minute eincheckten.
Nach einem langen Ausflug über das Rollfeld des Flughafens, wo dann der Regen wiederkam, den wir in Paris zum Glück nicht erlebt hatten, kamen wir nach kurzem Flug wieder in Deutschland an.

Vielen Dank Flo, für die Gastfreundschaft und die gute Reiseorganisation. Wir freuen uns, dass du bald wieder im Lande bist.
Katha, Steigi, Paul

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