Musée Rodin und Soirée Op Off Shore – 07. Mai 2006
Sonntag, 07.05.2006
An diesem Tag war mal wieder der erste Sonntag eines Monats: d.h. kostenloser Eintritt in einige Museen. Obwohl Daniel und ich am Vortag ziemlich lange auf einer Party in Torcy unterwegs waren, entschieden wir uns am Nachmittag in ein Museum in Paris zu gehen: das Musée Rodin beim Invalidendom. Meine Kamera hatte ich natürlich wieder dabei, deshalb habe ich einige Fotos geschossen.
![]() | ![]() |
![]() | ![]() |
Wir verbrachten etwa zwei Stunden in dem Museum, in dem es zahlreiche Skulpturen von Rodin zu sehen gibt. Besonders schön ist der Garten, in dem über 20 Denkmäler und Skulpturen stehen. Und mit dem Wetter hatten wir auch Glück, denn es schien die Sonne und war angenehm warm.
![]() | ![]() |
![]() | ![]() |
![]() | ![]() |
![]() | ![]() |
Im Anschluss an den Museumsbesuch setzten wir uns noch einige Zeit in den Park vorm Invalidendom, genossen das schöne Wetter und beobachteten das muntere Treiben um uns herum.
| Am Abend fand eine coole Party statt. Per Zufall hatte ich zwei Tage zuvor Adrien im IFP (Institut Français de Pétrole) kennengelernt. Er gab uns den Tipp am Abend zum “Soirée Op Off Shore” auf einem Schiff nahe dem Eiffelturm zu kommen, denn dort fand eine große Feier statt, bei der unter anderem er als DJ auflegte. | ![]() |
Neben Daniel und mir kamen auch Amandine, Annabelle, Rodrigue, Steffi und Diego zur Party, die wir erst um 5 Uhr wieder verließen.
Hier klicken, um weitere Fotos des Abends zu sehen!













[...] Ohne zu wissen, was uns erwartete, fuhren Sonja und ich am 8. September 2005 in Richtung Frankreich. Natürlich hat man etwas Bammel, wenn man für mehrere Monate ins Ausland geht, denn man weiß ja nie, was da so genau auf einen zukommt. Jedoch überwog zu diesem Zeitpunkt schon die Vorfreude. Und als Erasmusstudent wird es einem auch relativ leicht gemacht. Innerhalb weniger Stunden hatten wir Michael, Markus, Diego und Jana kennengelernt, die ja sogar im gleichen Wohnheim wohnten. Die ersten Wochen waren hauptsächlich vom Sprachkurs, einer kleinen Affäre mit Fanny, dem Kennenlernen und Erkunden der tollen Stadt Paris und vorallem von reichlich Erasmusparties, bei denen man sehr viele Leute aus allen Ländern der Erde kennengelernt hat, geprägt. Diego und Markus stimmten jedesmal “La camisa negra” an und der Alkohol floss dabei meistens auch nicht zu knapp. Sprachprobleme gab es eigentich relativ wenige, außer bei dem unvergessenen Gespräch mit EDF am ersten Tag. Da ich eh schon ganz gute Vorkenntnisse aus der Schule mitbrachte und man die meiste Zeit auf französisch redete, bereitete die fremde Sprache keine allzu großen Probleme. Nach 2 Wochen in Frankreich begannen schließlich die Mathevorlesungen. Eigentlich hatte ich mir schon vorgenommen einige Kurse anständig mitzumachen. Leider war es nicht ganz einfach Mathekurse auf französisch zu verfolgen und durch die vielen Parties blieb relativ wenig Zeit zum Lernen. Hinzu kam, dass die Abschlussklausuren zum Wintersemester alle in der ersten Woche des neuen Jahres stattfanden, also gerade da, wo Krausi, mct und Marco zu Besuch waren. Zuvor war ich das erste Mal seit mehr als 3 Monaten wieder in Deutschland, um mit meiner Familie Weihnachten zu feiern. In den Monaten Januar und Februar sind sehr viele Erasmusleute (u.a. Sonja, Michael, Caro und Laura) wieder zurückgegangen, andere (wie z.B. Daniel) kamen. In der zweiten Hälfte hatte ich mit den Erasmusleuten nur noch sehr wenig zu tun, außer mit Daniel (Fußballspiel PSG-Bordeaux mit Amandine und Annabelle, Musée Rodin, Asterixpark, Disneyland, sowie tägliche Internetsession), Christian (Generalstreik, sein Geburtstag, Solidarité SIDA und Ausstellung im Grand Palais), Miklós (Abschied Miklós) und Thomas. Das lag vorallem auch daran, dass ich einfach nicht mehr so darauf aus war nur Party zu machen. Hinzu kommt, dass ich im zweiten Teil weit mehr Besucher hatte (Costa und Sarah, Kerstin und Kai, Hofi und Marco, meine Eltern zum zweiten Mal, Katha, Christian und Paul, sowie Chris und Marina) als in der ersten Hälfte (meine Eltern zum ersten Mal, sowie Krausi, mct und Marco). Außerdem musste ich für das Praktikum beim IFP, das mir Mr Eymard verschafft hatte, fit sein, denn neben 7-8 h Arbeiten täglich, musste jeden Tag ganz Paris mit der RER durchfahren werden, was 1,5 h dauert. Zum Glück hat sich das aber gelohnt, denn das Praktikum war für mich eine tolle Erfahrung. [...]