Sonntag, 28.05.06

Meine Eltern waren am frühen Morgen abgereist, am Vormittag wollte ich mal wieder ein wenig Paris erkunden. Deshalb traf ich mich mit Christian, um in die Ausstellung Cézanne et Pissarro im Musée d’Orsay zu gehen.
Mit meinen Eltern wollte ich eigentlich am Vortag die Ausstellung anschauen, leider war die Menschenmasse davor so groß, dass wir uns stattdessen entschieden hatten ins Centre Pompidou zu gehen.

Als Christian und ich am Musée d’Orsay angekommen waren, dachten wir, uns trifft der Schlag. Die erstaunlich lange Menschenlange vom Vortag war diesmal doppelt so lang. Es war der letzte Tag dieser Ausstellung und scheinbar waren wir nicht die Einzigen, die die Idee hatten die Ausstellung an diesem Tag zu besichtigen.Lange Menschenschlange vorm Musée d'Orsay

Aufgrund der kalkulierten Wartezeit von 3 Stunden entschieden wir uns lieber mal zum Grand Palais zu schauen. Christian knippste noch schnell ein paar Bilder von der Menschenmenge und wir machten uns auf zum Grand Palais, der ja nicht wirklich weit vom Musée d’Orsay entfernt liegt.

Diesmal hatten wir Glück. Im Grand Palais gab es auch eine temporäre Ausstellung und die Leute wurden ab 12 Uhr eingelassen. Da wir um 10 vor 12 dort ankamen, war die Schlange noch sehr klein und wir hatten kaum Wartezeit.

Die Ausstellung im Grand Palais hieß “La Force de l’Art”. Es gab moderne Kunstwerke verschiedenster Künstler zu bestaunen.La Force de l'Art

Christian mit Kamera vor KunstwerkChristian hinter der Linse
FerrariRotes Sofa

Die nicht ganz jugendfreie MickymouseSpiegeleffekt
Eiffelturmbild und SkelettSkelett mit StorchenschnabelAfro-Michelin-Männchen

Besonders gut gefallen hat uns “Adolfs Katze”. Nicht nur die Figur trug zu unserer Erheiterung bei, sondern auch ein gelungener Spiegeleffekt beeindruckte uns:

Adolfs KatzeSpiegeleffekt mit Adolfs Katze

Ein guter Nebeneffekt der großen Ausstellung war, dass wir endlich mal den Grand Palais mit seiner eindrucksvollen Kuppel von innen betrachten konnten:

Kuppel des Grand PalaisGrand Palais

Nachdem wir uns fast drei Stunden die Ausstellung angesehen hatten, machten wir uns auf den Heimweg. In den drei Stunden machten wir natürlich auch ab und zu mal Pause:

Christian macht PauseIch bei der Pause