Montag, 26.06.06 – Mittwoch, 28.06.06

Die letzten Tage beim IFP waren ganz schön stressig. Am Wochenende waren ja noch Marina und Chris zu Besuch, deshalb war ich nicht dazu gekommen meinen Praktikumsabschlussbericht und die -präsentation fertigzustellen.

Am Montag musste ich deshalb noch die letzten Tests auswerten, die Ergebnisse mit Excel darstellen und in meinen getexten Bericht einbauen. Das dauerte etwa bis 16 Uhr, anschließend musste eine Power-Point-Präsentation erstellt werden. Ich muss zugeben, es war die erste größere Power-Point-Präsentation, die ich bislang gemacht hatte und es dauerte etwas länger als erhofft.
Um 19.30 Uhr habe ich das IFP verlassen (zu erwähnen ist, dass ich um 7.30 Uhr dort angekommen war und komplett auf alle Pausen verzichtet hatte), die Präsentation war zu diesem Zeitpunkt aber noch lange nicht fertig. In Lognes angekommen setzte ich mich gleich wieder an meinen Laptop und stellte die Präsentation bis um 1.30 Uhr nachts (!) fertig. Daniel hatte mich zwischendrin immer wieder aufgemuntert und in meinem Zimmer ohne Ton das WM-Achtelfinalspiel Schweiz-Ukraine geschaut.
Um 1.30 Uhr dachte ich mir, dass ich die Präsentation wenigstens einmal vorher durchgesprochen haben sollte, da ich den Vortrag ja auf französisch halten musste. Das tat ich dann auch, allerdings ging es wirklich sehr, sehr stockend. Nach jedem zweiten Satz wusste ich nicht mehr, wie ich weitererzählen sollte und musste Wörter im Wörterbuch nachschlagen.
Um 2.30 Uhr war ich dann schließlich einmal mit dem Vortrag durch und legte mich totmüde ins Bett.
Der Wecker klingelte am nächsten Morgen um 5.30 Uhr! Ich sprach den Vortrag nochmal für mich durch und beim zweiten Mal ging es schon sehr viel flüssiger. Anschließend nahm ich die RER nach Rueil-Malmaison, wo ich um 8 Uhr ankam und Elodie noch ein paar Details an der Power-Point-Präsentation verbesserte.
Gegen 9.30 Uhr hielt ich schließlich den Vortrag vor dem Professor Robert Eymard, dem Abteilungsleiter Roland Masson, Elodie und zwei weiteren Zuhörern aus dem IFP. Er dauerte etwas mehr als eine halbe Stunde. Insgesamt verlief er sehr gut, nur bei den Testergebnissen diskutierten wir etwas, weil ein paar Ergebnisse angeblich nicht ganz richtig sein können.

Nachdem nun alle Arbeit verrichtet war, hatte ich den ganzen Tag über nichts mehr zu tun. Ich konnte also am Dienstag Nachmittag und Mittwoch mit Internetsurfen die Zeit totschlagen.

Am Mittwoch, meinem letzten Arbeitstag beim IFP, kaufte ich für die gesamte Abteilung Croissants, Pains au Chocolat und Kuchen. Mr Masson verabschiedete mich und ich bedankte mich bei allen. Außerdem schoss Laura, eine Brasilianerin, die beim IFP Doktorarbeit schreibt, ein paar Bilder:

Praktikanten und Diplomanten meiner Abteilung beim IFP Mein letzter Tag beim IFP

Insgesamt muss ich sagen, war das Praktikum beim IFP wirklich super. Die Leute waren sehr nett, das Thema hat mich sehr interessiert und ein bisschen Geld habe ich auch verdient. Auch wenn der Anfang vorallem aufgrund der Sprache nicht ganz einfach war, war es für mich eine sehr gute Erfahrung dort zu arbeiten.