Samstag, 05.11.2005

In einer Kneipe bei der Bastille fand an diesem Tag ein Treffen von Esto, der Organisation, für die Vincent arbeitet, statt. Es waren sehr viele Erasmusstudenten und auch einige Franzosen da. Wir durften umsonst ein wenig Wein trinken, ansonsten wurde viel geredet und gelacht. Bei dieser Gelegenheit haben sich sogar ein paar Tandems gefunden.

Vincent und Noelle Fanni, Jan und Nicola
Laura und Noelle
Vincent, ich, Nicola und Christian In der Kneipe
Christian Mützeglatze

Danach (gegen 23 Uhr) fuhr Vincent Diego und mich nach Hause zum Studentenwohnheim, wo wir uns noch einige Stunden unterhielten haben – unter anderem auch über die Probleme Frankreichs in den pariser Vororten und den Krawallen, die jede Nacht stattfanden.
In dieser Nacht brannten wieder über 1000 Autos, in einigen Städten wurde sogar ein Ausgangsverbot verhängt.
Glücklicherweise sollten die Krawalle in ganz Frankreich in den nächsten Tagen wieder nachlassen und es konnte zum Normalzustand zurückgekehrt werden.

Sonntag, 06.11.2005

Centre Pompidou Bild

Da es sich an diesem Tag um den ersten Sonntag im Monat handelte, konnte man wieder einige Museen und Gebäude umsonst besichtigen, die sonst Eintritt kosten. Diesmal war ich mit Piotr und Jaima, einem Deutsch-Polen und einer Spanierin, unterwegs. Zu Beginn waren wir im Centre Pompidou. Nachdem wir den Strawinsky-Brunnen angeschaut und fotographiert hatten, gingen wir gegen 12 Uhr in das moderne Museum, das sich im 5. Stock des Gebäudes befindet.

Strawinsky-Brunnen Strawinsky-Brunnen

Eigentlich wollten wir dort nur ein Stunde bleiben, aber dieses Museum hat uns wirklich sehr gut gefallen, so dass wir bis 16 Uhr drinblieben und uns alle Bilder, Skulpturen und sonstige Kunstwerke betrachtet hatten.

Bild Bild
Brunnen im 5. Stock Aussicht aus dem 5. Stock
Ich unter der Lampe Piotr unter der Lampe

Anschließend hatten wir total Hunger und gingen erstmal etwas Essen. Als wir danach noch zum Pantheon schauten, durfte man dort leider nicht mehr das Innere besichtigen und bei Sainte-Chapelle war es genauso. Deshalb fuhren wir um 18 Uhr nach Hause. Zwar hatten wir nicht wirklich viele Museen gesehen, dafür das Centre Pompidou sehr genau.