Oktober 2005


Allgemein und Nouvelles de Paris und SportereignisseSonntag, 30. Oktober 2005

Diese Woche habe ich mal ein wenig die Sportmöglichkeiten (eigentlich nur Fußball) ausgetestet. Am Montag bin ich mit Javi, ein Spanier, der in Torcy wohnt, zum Hochschulsport Fußball gegangen. Leider fanden die zwei Stunden auf einem Sandplatz statt, der nicht sonderlich angenehm zu bespielen war.
Es waren etwa 24 Leute (vielleicht sogar mehr) da und wir machten die vollen zwei Stunden ein Spiel, wobei die Mannschaften total unausgeglichen waren – wir gewannen 6:0. Wirklich begeistert hat uns das Fußballspielen dort nicht, aber man konnte es aushalten.
Deshalb gingen Javi, Miklos (Ungar aus Torcy) und ich zum Training des Fußballvereins in Lognes. Dort gab es über 40 Personen und mitunter riesige, kräftige Afrikaner, gegen die es nicht sehr angenehm zu spielen war. Auf jeden Fall war das Training ziemlich hart, denn es wurden einige Kraft- und Laufübungen gemacht.
Nach dem Training wurden uns drei Neuen Formulare in die Hand gedrückt, die wir ausfüllen sollten, wenn wir dem Verein beitreten wollten. Wir haben uns aber überlegt, dass wir nicht Mitglieder beim FC Lognes werden wollen, denn dann hätten wir jeden Sonntag Spiele und diesen Tag werden wir meistens für Ausflüge nach Paris und Umgebung nutzen. Stattdessen werden wir häufiger zum Unifußball gehen, obwohl wir vom Hochschulsport ja nicht so begeistert waren.
Am Donnerstag waren Diego und ich mit Inigo und Gloria joggen. Wir liefen bis zum Schloss “Château-de-Champs-sur-marne” und zwar in wirklich schnellem Tempo. Gloria ist absolut fit, sie hat mir gesagt, dass sie in Spanien viermal pro Woche Joggen geht und jeden Tag Sport macht – das hat man gemerkt
Die Abende dieser Woche waren relativ ruhig, am Mittwoch haben wir (die Lognes-Leute) uns zusammengesetzt und ein ruhiges Bierchen getrunken. Hollemann, den ich am Donnerstag mit zum Bahnhof begleitete, war auch mit dabei, denn er hat von Mittwoch auf Donnerstag bei Sonja übernachtet. Er war am Samstag abend angekommen und hatte die meiste Zeit bei einer Freundin in Paris verbracht.

HollemannHollemann mit seiner französischen Bekannten

In der Uni ist nichts Besonderes passiert, Donnerstag hatten wir aber das erste Mal Sprachkurs und der hat mich wirklich begeistert. Die Professorin ist absolut spitze, lustig und man lernt sehr viel bei ihr. Das Niveau des Sprachkurses ist wirklich hoch, denn unter den 14 Leuten sind 2 Marrokanerinnen, die fast perfekt Französisch sprechen, der Rest ist auch gut.

Allgemein und Besucher und Nouvelles de ParisDonnerstag, 13. Oktober 2005

Samstag, 08.10.2005

Wie die letzten Wochenenden auch, hatte ich am Samstag ausgeschlafen und anschließend mein Zimmer aufgeräumt. Nachdem ich Markus ein paar dreckige Klamotten gegeben hatte, damit er sie waschen konnte (er wollte sowieso einiges an diesem Tag waschen), hab ich meine Mutter angerufen, um ihr zum Geburtstag zu gratulieren.

Eiffelturm  Eiffelturm

Um kurz nach 14 Uhr sind Sonja, Michael und ich mit der Metro zum Eiffelturm gefahren, weil Sonja sich mit Phillip aus Bayreuth dort um 15 Uhr verabredet hatte. Der Menschenandrang war sehr groß, da es ein herrlicher Samstag war und viele diesen Tag nutzten, um den Eiffelturm zu besteigen, desweiteren gab es pariser Polizisten zu sehen, die sich mit Kletterseilen vom Eiffelturm abseilten.
Wir beschlossen mit Phillip an der Seine entlang zum Place de la Concorde und anschließend zum Jardin de Tullérie zu gehen. Dort haben wir die Atmosphäre genossen und etwas Wein getrunken.Sonja und Phil am Seineufer

Pont Alexandre IIISeine und Alexanderbrücke
Verkehrschaos am Place de la ConcordeMichael, Phil und Sonja
ObelisqueJardin de Tullérie
Phil, Sonja und ich vorm LouvreGlaspyramide am Louvre

Gegen 19 Uhr sind wir mit der Metro nach Montmarte gefahren, weil wir von den Stufen vor Sacré Coeur aus mal wieder den Ausblick über Paris genießen wollten. Mit 5 Flaschen Wein, Käse und Baguettes setzten wir uns dorthin und verweilten fast 3 Stunden. Es gab sehr viele Menschen – wir dachten, dass das für einen Samstag abend vielleicht normal ist.
Sonja und ich mit BaguettesMichael, Sonja und Phil auf den Stufen von Sacré Coeur
Sacré Coeur bei NachtMichael, ich, Sonja und Phil - Weinkenner unter sich

Als gegen 21 Uhr ein 15-minütiges Feuerwerk abgebrannt wurde, haben wir doch die Leute um uns herum gefragt, welch ein besonderer Tag denn heute sei. Sie sagten uns, dass dies der Tag der Weinernte (oder sowas) sei und anlässlich dieses Tages hätte das Feuerwerk stattgefunden.
FeuerwerkFeuerwerk
FeuerwerkFeuerwerk
FeuerwerkFeuerwerk

Im angeheiterten Zustand ging es weiter zu Moulin Rouge, wo wir uns mit Thomas und seiner Freundin Cloé trafen. Der Eintritt für Moulin Rouge war uns doch etwas zu teuer, wir haben uns aber ein wenig in dem verruchten Viertel umgeschaut und ich habe Bekanntschaft mit 2 Spanierinnen gemacht.
FéerieMoulin Rouge
Phil vor Moulin RougeSonja und ich vor Moulin Rouge
Sonja und Phil vor Moulin RougeSexodrome
Ich und zwei Spanerinnen vor Moulin Rouge

Weiter ging’s, wie immer mit der Metro, zur Bastille, wo wir uns mit Caro, Niklas (Caros Freund) und Laura verabredet hatten.

Sonja und ich in der MetroSonja war in der Metro sehr gut drauf!
Cloé - Thomas FreundinPhil wartet auf die Metro
Warten auf die MetroSonja und Michael
Phil ganz väterlichSonja und ich

Pünktlich um 0 Uhr waren sie da. Nachdem wir ein paar Leute angesprochen hatten, wo man hier am besten Weggehen kann, suchten wir eine Kneipe, die angeblich ziemlich billig sein sollte. So billig, wie der eine der Angesprochenen uns gesagt hatte, war sie doch nicht und wir kauften uns stattdessen noch ein paar Weinflaschen in der Epicrie nebenan, erst danach gingen wir in die Kneipe. Diese machte um 2 Uhr dicht, deshalb schafften wir es dort nur ein Bier zu trinken.
Um 2.30 Uhr trafen wir einige Spanier (Gloria, Dani, Javi, Inigo, u.a.), um in eine Disco zu gehen. Sonja, Phil, Caro, Laura und Niklas blieben aber nicht wirklich lange dort drin, ich hielt aber bis 5.30 Uhr aus. Mit der Metro ging’s anschließend heimwärts.

Sonntag, 09.10.2005

Um 11 Uhr weckte mich Sonja auf, da nun nach Phil auch Hollemann (Martin Kreis, auch noch Physikstudent in Bayreuth – noch, da die Diplomarbeit schon abgegeben wurde) zu Besuch gekommen war. Wir frühstückten gemeinsam, bis Phil von seinem Vater um 12 Uhr an unserem Wohnheim abgeholt wurde.

Phil

Am Nachmittag machten der Hollemann, Sonja und ich aus dem Kloßteig, den Sonja extra aus Deutschland mitgebracht hatte, Klöße, dazu Geschnetzeltes und Blaukraut für alle. Am Nachmittag aßen wir zu acht (die Lognes-Connection + Chloé und Hollemann).
Sonja und ich beim KochenMarkus, Chloé und Diego
Sonja beim Essenausteilen

Den Rest des Tages war ich damit beschäftigt mein Zimmer zu putzen und wie so selten, im Internet zu surfen.

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