Oktober 2005


Allgemein und Nouvelles de ParisMontag, 31. Oktober 2005

Freitag, 21.10.2005

Nachdem die Übung in Analyse numerique am Vormittag beim netten Mr Eymard ziemlich schnell rumgegangen war und ich den Nachmittag damit verbracht hatte im Internet zu surfen und mit Chris über Skype zu telefonieren, machten wir (die Lognes-Connection und Dirk, Sonjas Bruder, der gerade zu Besuch war, sowie Nathalie, Dirks Ex-Freundin, die gerade auch in Paris bei ihren Eltern war) abends mit den Torcy-Leuten auf den Weg nach Montmartre, um dort in Nathalies Geburtstag reinzufeiern.
Wir gingen zunächst in die Bar de la Lune, anschließend (gegen 23 Uhr) zu Sacré Coeur, um auf Nathalies Geburtstag anzustoßen. Einige sind schon um 0.30 Uhr mit der letzten RER heimgefahren, ich bin aber (leider) noch dageblieben.
Gegen 1 Uhr kehrten wir in die Bar de la Lune zurück, um noch ein oder vielleicht auch zwei Bierchen zu trinken.
Naja, und jetzt kommt das eigentlich Interessante von diesem Abend. Dia und ich liefen gegen 2 Uhr nochmal richtung Sacré Coeur. Beim Versuch einen Zaun zu überqueren, bin ich mit dem linken Bein abgerutscht und rammte mir eine dieser spitzen Eisenzaunstangen ins Bein, wodurch ich mir eine ziemlich tiefe Wunde im Schienbein zuzog.
Nachdem wir Vincent angerufen hatten, holte dieser sofort den Notarzt, der mich mich direkt ins nächste Krankenhaus fuhr.

Dia fotographiert mich Dia

Den Rest der Nacht verbrachte ich mit Dia im Krankenhaus, denn es gab weitaus wichtigere Notfälle als mich und deshalb dauerte es ziemlich lange, bis ich verarztet wurde.

Blutige Socke Verband
Verarztetes Schienbein

Ich wurde mit einigen Stichen genäht und hatte danach 30 Fäden im Bein.
Gegen 6 Uhr sagte mir eine Krankenschwester, dass ich jetzt heimgehen könne. Entweder sollte ich mit der ersten RER fahren oder ein Taxi rufen. Schlussendlich habe ich aber Honza, einen tschechischen Erasmusstudenten mit Auto, angerufen, der uns um 6.30 Uhr aus dem Krankenhaus abgeholte und nach Hause brachte.

Samstag, 22.10.- Freitag, 28.10.2005

Die gesamte Woche über habe ich fast nichts gemacht außer mein Bein geschont. Montag und Donnerstag bin ich nicht in die Uni gegangen, am Freitag hatte ich meine erste Prüfung in Frankreich: „Examen Partiel“ in Processus stochastiques. Sie lief leider nicht sonderlich toll und ich bin bei weitem nicht fertig geworden – aber wenn das „Examen final“ besser läuft, zählt diese Zwischenprüfung eh nichts.
Am Freitag Abend bin ich zusammen mit Sonja und Tom, Piotr, Caro, Dia, Juan-Mi, Gloria, Laura, Dani, Javi, Jana und Inigo in Saint Michel Sushi essen gegangen. Piotr hat dort ein Restaurant gekannt und uns dieses gezeigt. Das Essen war sehr gut und auch gar nicht mal so teuer.
Um 0 Uhr bin ich mit Sonja und Tom heimgefahren, die anderen blieben noch länger.

Allgemein und Nouvelles de Paris und SportereignisseMontag, 31. Oktober 2005

Dienstag, 18.10.2005

Am Vormittag war ich ganz brav in die Uni gegangen und am Nachmittag habe ich das Skript von „Processus stochastiques“ ein wenig durchgearbeitet.
Für den Abend hatte Roman, ein Kumpel von Vincent, Freikarten für das Basketballspiel „Racing Basket Paris – Nancy“ besorgt. Romans Vater arbeitet im Pariser Rathaus und er hat dort 3 Karten für dieses Spiel geschenkt bekommen, die er an uns weitergegeben hat.

Vincent Roman

Das Spiel war ziemlich gut und abwechslungsreich und obwohl Paris zur Halbzeit mit 20 Punkten geführt hatte, verloren sie am Ende mit 67:83.

Treffer! Endstand

Leider war die Halle bei weitem nicht ausverkauft und die Stimmung nicht sonderlich gut. Vincent erklärte mir, dass sich die Basketballbegeisterung in Paris eher in Grenzen hält, da die Mannschaft nur durchschnittlich gut sei und Paris auch sporttechnisch viele andere Möglichkeiten biete. Nichtsdestotrotz hat es mir gut gefallen ein Spiel aus der ersten französischen Basketballliga zu sehen.

Cheerleaders Freiwurf
Auszeit 3 Punkte von Parker (Bruder von Toni Parker)
Vincent Ich

Im Anschluss daran sind wir drei nach Montmartre gefahren und in die „Bar de la Lune“ gegangen. Der Bierpreis ist dort für pariser Verhältnisse erstaunlich niedrig, ein halber Liter kostet nur 3,40 Euro – für Paris ist das wirklich spottbillig.
Roman in der Bar de la Lune
In dieser Bar haben wir so einige Engländer (und vorallem Engländerinnen) kennengelernt. Diese hatten von ihrem Studium aus eine Reise nach Paris unternommen und an diesem Tag ihren Abschied gefeiert, denn am nächsten Tag ging’s für sie wieder nach Hause. Da eine von ihnen auch noch Geburtstag hatte, waren die alle ziemlich lustig drauf und wir hatten auch unseren Spaß mit ihnen.
Vincent brachte mich gegen 2 Uhr nach Hause.

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